Arthouse Filme

Der Begriff Arthouse (oder auch Filmkunst) bezeichnet Filme, die primär Wert auf ihren künstlerischen Anspruch legen und weniger auf kommerzielle Massentauglichkeit achten.

Arthouse-Filme behandeln oft komplexe soziale, politische oder philosophische Fragen und scheuen sich nicht vor Tabus oder unbequemen Themen. Der Fokus liegt meist auf der psychologischen Tiefe der Figuren und deren inneren Konflikten. Häufig ist der Regisseur gleichzeitig Drehbuchautor und Produzent. Der Film trägt eine deutliche persönliche Handschrift. Es wird viel Wert auf eine besondere Bildsprache, ungewöhnliche Kameraperspektiven oder eine spezifische Farbgestaltung gelegt. Spezialeffekte spielen meist eine untergeordnete Rolle. Da Arthouse-Filme ein kleineres Nischenpublikum ansprechen, sind die Budgets meist deutlich niedriger als bei Hollywood-Produktionen.

Bedeutende Arthouse Filmen sind z.B.
Außer Atem (1960) von Jean-Luc Godard
Angst essen Seele auf (1974) von Rainer Werner Fassbinder
Der Himmel über Berlin (1987) von Wim Wenders
Das Leben der Anderen (2006) von Florian Henckel von Donnersmarck
u.v.a.

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