Der deutsche Einwanderer Carl Laemmle gründete am 8. Juni 1912 in den USA die Universal Film Manufacturing Company. Laemmle war der Erste, der die Namen der Schauspieler in den Filmvorspann schrieb.
In den 1930er Jahren prägte Universal mit Klassikern wie Dracula (1931) und Frankenstein (1931) den Horrorfilm.
Von 1926 bis 1936 gab es bereits eine Deutsche Universal-Film AG in Berlin, die Filme für den deutschen Markt produzierte, bevor die politische Lage dies unmöglich machte.
Die 70er bis 90er Jahren waren die Zeit der Blockbuster. 1975 übertraf der Film „Der Weisse Hai“ unter der Regie von Steven Spielberg alle Erwartungen. Mit Filmen wie E.T. (1982) und Jurassic Park (1993) setzte Universal Maßstäbe in Sachen Spezialeffekte und Merchandising.
In Deutschland (und international) verlieh Universal seine Filme lange Zeit nicht allein:
1970 schlossen sich Universal und Paramount zur Cinema International Corporation (CIC) zusammen.
1981 entstand daraus die United International Pictures (UIP) mit Sitz in Frankfurt. Über diesen gemeinsamen Riesen-Verleih kamen jahrzehntelang fast alle großen Universal- und Paramount-Hits in die deutschen Kinos.
Kurzzeitig (ca. 1999) gab es eine eigenständige GmbH (Universal Pictures Germany), die aus der Übernahme von PolyGram hervorging, doch das Kinogeschäft kehrte bald wieder unter das Dach der UIP zurück.
Im Januar 2007 löste sich Universal aus der gemeinsamen deutschen Verleihstruktur mit Paramount. Die bestehende Frankfurter Firma wurde in Universal Pictures International Germany GmbH umbenannt.
Durch die Übernahme von DreamWorks Animation (2016) und die enge Zusammenarbeit mit Illumination (Minions) erlangte Universal große Bedeutung im Animationsbereich.
Mit Werken wie „Fast & Furious“ und „Oppenheimer“ gehört der Frankfurter Verleih heute konstant zu den Top 3 der erfolgreichsten Filmverleiher in Deutschland.
