Buena Vista Filmverleih

Ursprünglich ließ Walt Disney seine Filme von anderen Studios wie RKO Pictures vertreiben. Als es jedoch 1953 Streitigkeiten um die Veröffentlichung der Naturdokumentation Die Wüste lebt (The Living Desert) gab, gründete Disney kurzerhand seinen eigenen Verleih: die Buena Vista Film Distribution Company. Der Name hat seinen Ursprung in der Adresse der Walt Disney Studios in der Buena Vista Street in Burbank, Kalifornien.

Unter dem Label Buena Vista International wurden jahrzehntelang nicht nur Disney-Filme, sondern auch Produktionen von Tochterfirmen wie Touchstone Pictures, Hollywood Pictures und zeitweise Miramax vertrieben (z.B. Pulp Fiction, Kill Bill oder The Sixth Sense).

Im Jahr 2007 entschied sich der Disney-Konzern, die Marke Buena Vista weitgehend aufzugeben. Aus dem Buena Vista Filmverleih wurde die Walt Disney Studios Motion Pictures.

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